Friedensstifter 2019 – Auftaktveranstaltung im City-Treff

Es ist Montagmorgen, große Pause. Michael trottet schlecht gelaunt über den Pausenhof. Schon wieder eine Fünf in Mathe, das gibt Ärger mit den Eltern. Auf der anderen Seite des Platzes spielt Franz mit seinen Kumpels Fußball. Es geht heiß her, sie achten kaum darauf, was um sie herum geschieht. Es ist keine Absicht, aber schon ist es passiert. Franz ist mit voller Wucht in Michael gerannt. Der Ball ist verloren. Beide sind sauer. Wutentbrannt starren sie sich an. Dass einige der herbeigelaufenen Jungs schreien: „Prügelt euch, prügelt euch“, hilft nicht gerade die Situation zu entspannen. Einige Schüler würden gern vermitteln, werden von den anderen aber gleich mit Buuh-Rufen bedacht: „Spielverderber, haut doch ab, wenn ihr feige seid“…
Bereits zum 2. Mal startete am 11.09.2019 die schulübergreifende Friedensstifterausbildung in Regie der Schulsozialarbeit des Diakonischen Beratungszentrums.
Aber was sind Friedensstifter?
„Wenn Zwei sich streiten, freut sich ein Dritter“ heißt ein alter Spruch.
Einige Menschen haben diesen Spruch allerdings verändert. Sie sagen: „Wenn Zwei sich streiten, hilft ein Dritter“. Eine dritte Person kann unterstützen, Wege aus einem Streit zu finden. Allerdings nur, wenn die Streitenden dies auch wollen, sich also freiwillig beteiligen. Personen, die vermitteln, werden Mediatoren genannt. In der Schule heißen sie oft „Streitschlichter“ oder auch „Friedensstifter“. Streitschlichter bringen die Beteiligten zusammen und unterstützen sie bei einem klärenden Gespräch. Gemeinsam wird so eine faire Lösung gefunden, mit der alle Seiten zufrieden sind.
Hierzu hat das Team der Schulsozialarbeit das schulübergreifende Projekt „Friedensstifter“ ins Leben gerufen, nachdem aufgefallen war, dass es bislang kaum solche Streitschlichter an den Oberschulen, an denen unsere Schulsozialarbeiter tätig sind, gibt. Schulübergreifend deshalb, dass die Schülerinnen und Schüler der einzelnen Schulen auch den „Blick über den Tellerrand“ bekommen und sich mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen austauschen können. So nahmen zur Premiere des Projektes im Schuljahr 2018 / 2019 drei Schulen teil. Am 11.09.2019 zum zweiten Durchlauf des Projektes sind es mittlerweile schon sechs Schulen. Diesen Tag verbrachten wir mit allen zukünftigen Friedensstiftern im City-Treff im Hofau Park. In Workshops wurde erarbeitet, was ein Friedensstifter macht, welche Voraussetzungen man dafür mitbringen sollte und was eine (Streit-)Schlichtung ist. Bei bestem Wetter konnten wir auch das Außengelände rund um den City-Treff mit nutzen. Es war ein rundum gelungener Start der zweiten Runde „Friedensstifter“ und alle Schülerinnen und Schüler gaben uns ein großes LIKE und wollen weitermachen!
Nach der Ausbildung im ersten Schulhalbjahr 2019 / 2020 dürfen sich dann die Seminarschule Auerbach, Geschwister-Scholl-Schule Auerbach, das Goethe-Gymnasium Auerbach, die Marienschule Treuen, Zentralschule Adorf sowie die Friedrich-Rückert-Oberschule über insgesamt 36 Schülerinnen und Schüler freuen, die in den Pausen auf dem Hof und im Klassenzimmer als Schlichter bei Konflikten zwischen Mitschülerinnen und Mitschülern wirken.

#Schulsozialarbeit #Diakonie #Vogtland #Friedensstifter #Mediation #Schule #Citytreff #DBZV #Streitschlichter

01. Oktober 2019 – Bunte Aktionen im Hofaupark für Alt und Jung

Save the Date – 01. Oktober 2019 von 15 – 17 Uhr gehts in den Hofaupark in Auerbach. Bunte Aktionen unserer Familienberatung für Alt und Jung stehen auf dem Plan. Ihr seid alle herzlich Willkommen!!!

Haltung zeigen – Verantwortung leben

Haltung zeigen – Verantwortung leben
Diakonie Auerbach unterstützt die sechs Thesen zur Landtagswahl in Sachsen

Was in unserer Gesellschaft über Jahre als selbstverständlich galt, wird von populistischen Parteien zunehmend in Frage gestellt. Und diese Parteien sind im Osten in besonderer Weise erfolgreich.

Wenn Sie am 01.09. zur Wahl gehen,
treffen Sie mit Ihrer Stimme auch eine Entscheidung darüber,
ob Sachsen für die Wahrung von Menschenrechten, Vielfalt, Gleichbehandlung der Geschlechter und Schutz der Schwachen steht…oder für eine Hochburg populistischer Parteien.

Mehr Informationen unter folgendem Link:

www.diakonie-auerbach/HaltungZeigen

oder zur Unterschriftenaktion der Diakonie Sachsen:

www.diakonie-sachsen.de

„10 auf einen Streich“ – Generationenfest in Plauen

Am 29.06.2019 fand das 10. Generationenfest unter dem Motto „10 auf einen Streich“ auf dem Albertplatz statt. Alt und jung begegneten sich zum Generationenfest, welches von 10 Vereinen organisiert wurde. Bei hohen Temperaturen konnten sich die Besucher an verschiedenen Informations- und Aktionsständen ausprobieren und über Angebote informieren. Auch der Stand unseres Vereins wurde gut besucht. Die Kinder und auch die Erwachsenen konnten sich bei den Riesenseifenblasen ausprobieren und ihre Wahrnehmung schulen (z.B. beim „Sehen und Merken“ oder bei den Schüttelboxen). Des weiteren konnte man sich über die Angebote des Diakonischen Beratungszentrums informieren. Auch für Essen und Getränke war gesorgt. Zur Unterhaltung trugen u.a. das Schalmeienorchester Plauen, Modern Talking reloaded und die Grundschüler der Karl-Marx-Schule bei.

Stadt Plauen bezuschusst Jugendraum Markus Keller

500,- Euro für die Kinder und Jugendlichen des Markuskellers Plauen: Der Sozialausschuss der Stadt Plauen entschied, den Markuskeller finanziell zu unterstützen. Um nicht über die Köpfe der Kinder hinweg zu entscheiden, besuchte Tobias Kämpf am 24.05.2019 den Markuskeller. Die Besucher hatten sich schon Tage zuvor auf den Besuch gefreut und

Ideen und Wünsche gesammelt, um die Ausstattung des Markuskellers noch mehr ihren Bedürfnissen anzupassen. So wollten sie gern Sitzsäcke anschaffen, eine Frisbee, eine neue Dartscheibe, eine Playstation…

Alle Wünsche zusammen übertrafen das Budget um ein Vielfaches. Doch genau an diesem Punkt freute sich Kämpf mit den Jugendlichen Kompromisse auszuhandeln.

„Das ist genau wie in der Politik, man muss Ideen haben, Befürworter finden – Pro und Kontra abwägen und am Ende einen Kompromiss schließen, mit dem alle leben können.“ erklärte Kämpf den Jugendlichen. Nach harten Verhandlungen entschieden sich die Jugendlichen für zwei Fußballtore und gemütliche Sitzsäcke, welche bald den Markuskeller bereichern werden.

Ein Urlaub ist bei uns nicht drin?! Zuschuss für den Urlaub jetzt beantragen!

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Jedes Jahr wenigstens einmal zu verreisen, ist für viele Familien eine Selbstverständlichkeit. Doch im Vogtland gibt es auch genügend Menschen, die sich diese Selbstverständlichkeit nicht leisten können. Vor allem Alleinerziehende, einkommensarme oder kinderreiche Familien fehlen dazu oft die finanziellen Mittel.
Die Diakonie Sachsen ruft einkommensarme Familien daher dazu auf, rechtzeitig vor Beginn der Sommer- und Herbstferien Anträge auf Familienerholung zu stellen.

Neu in diesem Jahr ist, dass der Zuschuss auf 9 Euro pro Tag und gefördertem Familienmitglied erhöht wurde. Auch bei den Einkommensgrenzen hat sich einiges verändert, sodass mehr Familien in den Genuss einer Förderung kommen!

Gefördert werden Familienurlaube in Deutschland und der Urlaubsaufenthalt muss mindestens 7 Nächte dauern. Jede Familie kann nur einmal im Jahr einen Antrag stellen. Die Förderung erfolgt durch den Freistaat Sachsen. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Interesse? Weitere Informationen und die Antragsformulare erhalten Sie in der Familienberatungsstelle

 

In Auerbach: Blumenstraße 34   Tel.: 03744 /831260

In Klingenthal: Auerbacher Straße 4 Tel.: 037467 /59920

und montags auch im Beratungszentrum Oberes Vogtland in Adorf, August-Bebel-Str. 8, Tel. 037423/439973

Wenn Mütter oder Väter eine Auszeit vom Alltag brauchen – Mutter- Kindkur oder Vater-Kindkur

Quelle: Pixabay

Alle Mütter und Väter kennen den Moment, wenn einem der Alltag über den Kopf wächst. Dann ist da nur noch das Bedürfnis nach zehn Minuten Ruhe, einmal Durchatmen, nach etwas Zeit für sich. Kinder großzuziehen ist ein Fulltime-Job. Mütter und Väter vollziehen tagtäglich einem enormen Spagat, wenn es darum geht, Familienleben und Haushalt zu organisieren, einen Beruf auszuüben und „nebenbei“ noch eine erfüllte Partnerschaft zu haben. Erschöpfung, Selbstzweifel, Stress, Schlafstörungen und ständiger Zeitdruck sind nur einige der Belastungen mit denen Mütter/Väter im Alltag zu kämpfen haben. Nicht selten machen diese Belastungen auf Dauer krank.
Hier kann eine Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kurmaßnahme helfen. Sie macht Mütter/Väter wieder stark und unterstützt dabei, langfristig die Gesundheit zu erhalten. In den Kureinrichtungen erfahren Frauen und Männer Hilfe, bevor es zu spät ist. Mit einem ganzheitlichen Therapiekonzept, das die Lebenssituation und die besondere Rolle als Mutter oder Vater berücksichtigt, werden Frauen und Männer an Körper und Seele gestärkt, damit ihre Kinder gesund aufwachsen können.
Lasst Euch in der Familienberatungsstelle des Diakonischen Beratungszentrum Vogtland über die Möglichkeiten einer Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kur und den Weg zur Kur beraten.

Terminvereinbarung telefonisch über:

Familienberatungsstelle Auerbach, Blumenstr. 34, Tel. 03744/831260,

Familienberatungsstelle Klingenthal, Auerbacher Str. 4, Tel. 037467/59920

und montags auch im Beratungszentrum Oberes Vogtland in Adorf, August-Bebel-Str. 8, Tel. 037423/439973